Wie die Wasserindustrie von der Digitalisierung profitieren kann

Für die meisten Wasserversorger ist die Digitalisierung noch Zukunftsmusik. Doch unter dem wachsenden Druck steigender Anforderungen und sich ändernder Rahmenbedingungen kommt auch in diesen Sektor Bewegung. Wie die Wasserindustrie von der Digitalisierung profitieren kann erfahren Sie hier.

Wasserwerk

Herausforderungen

Wie viele andere Branchen auch sieht sich der Wassersektor mit wechselnden und wachsenden Herausforderungen konfrontiert. In vielen Ländern erhöht sich die Zahl der Mitbewerber, neue Gesetze ändern die Spielregeln und strengere Umweltauflagen machen den ohnehin schon anspruchsvollen Sektor zur noch größeren Herausforderung. Gleichzeitig ist die Wasserwirtschaft von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen und muss sich wie wenig andere Branchen auf eine schwer planbare Zukunft vorbereiten. Im Zuge der Digitalisierung nimmt auch das Thema Cyber-Sicherheit an Bedeutung für diese unverzichtbare Industrie zu. Hinzu kommen die Ansprüche, die in den meisten Branchen wachsen: Stakeholder wünschen stetige Gewinnzuwächse, steigende Umsatzrenditen, eine gute Kapitalwertentwicklung und eine solide Resilienz.

Gute Daten braucht die Branche

Mit dem bunten Strauß wachsender Herausforderungen wird es für Wasserunternehmen immer schwieriger und komplexer, informierte Entscheidungen zu treffen. Damit diese auch in Zukunft Sinn ergeben, benötigen Unternehmen nicht nur mehr und bessere Daten, sondern auch die Möglichkeit, diese effizient zu analysieren. Dazu gehört die Analyse interner wie auch externer Daten, damit die Entscheidungsgrundlage so solide wie möglich ist. Aus diesem Grund beginnen Unternehmen aktuell, Daten als Asset zu begreifen, die, wenn sie in der richtigen Form vorliegen, von enormem Wert für das Unternehmen sein können. Gerade vor dem Hintergrund wachsender Datenmengen durch neue Technologien wie Smart Meter wird damit die Sammlung die Auswertung von Daten immer wichtiger.

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Von Anfang an datengetrieben arbeiten

Für eine von Anfang an datengetriebene Arbeitsweise sollte bereits in der Planungsphase ein besonderer Fokus auf Daten gelegt werden. Dies betrifft nicht nur die Überlegung, wo und wie Daten erhoben und verarbeitet werden müssen, sondern auch die Planung selbst. Dies kann etwa mit einer holistischen und kooperativen Engineering-Software wie Engineering Base (EB) von Aucotec einfach realisiert werden. Mithilfe der Planungssoftware können Daten von Anfang an zentral gespeichert und verarbeitet werden. Die außergewöhnlich kooperative Natur der Software vereinfacht dabei Arbeitsprozesse, indem sie doppelte Eingaben verhindert, Korrekturen vereinfacht und die Aktualität aller Daten sicherstellt. Damit EB wirklich holistisch als zentrale Planungssoftware genutzt werden kann, unterstützt die Software auch die Anbindung weiterer Tools wie etwa 3D-Software, Prozesssimulationen oder das kundeneigene ERP-Tool (Enterprise-Resource-Planning).

Workflow verbessern mit Automation

Mit dem datenzentrischen und interdisziplinären Ansatz macht es EB möglich, den Workflow sowohl während der Planung als auch im Betrieb zu vereinfachen. Das Zauberwort lautet dabei „Automation“. So wird es durch EB möglich, sich wiederholende Planungstätigkeiten zu automatisieren und Daten werden ohne weiteres Zutun ausgetauscht und aktualisiert. Da EB alle Daten zentral in Form eines Digitalen Zwillings speichert, bietet es auch die Möglichkeit zur einfachen, schnellen und fehlerfreien Dokumentation.

Viel Potenzial vorhanden

Ist ein Digitaler Zwilling erst einmal erstellt, öffnen sich die Türen für eine Reihe weitere Möglichkeiten, die die Digitalisierung der Wasserwirtschaft bietet. So kann in Verbindung mit einer umfangreichen Datenerhebung und -auswertung Predictive Maintenance angewendet werden. Damit wird es Wasserunternehmen ermöglicht, Komponenten ohne Gefahr so lange wie möglich zu nutzen. Dies spart zum einen Wartungskosten, da Teile nicht unnötig oft ersetzt werden müssen. Zum anderen erhöht es die Zuverlässigkeit der technischen Anlagen, da unerwartete Ausfälle auf ein Minimum reduziert werden können. Besonders für eine essentiell wichtige Industrie wie den Wassersektor ist dies von großer Bedeutung.

Über die Autoren

Unser Aucotec-Redaktionsteam setzt sich aus Aucotec-Mitarbeitern zusammen, die durch die technischen Redakteure unserer Presseagentur unterstützt werden. Gemeinsam halten wir Sie über die neusten Industrietrends auf dem Laufenden und zeigen, wie Aucotec Sie in ihrem Ingenieursalltag unterstützen kann.

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